Neuer Lebensabschnitt - Toronto

Noch am Flughafen in Stuttgart haben wir die Tageslosung vom 29.09.2014 aus Josua 1,9 zugesagt bekommen: 

Siehe, ich habe dir geboten,
dass du getrost und unverzagt seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht;
denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem,
was du tun wirst.

Wir können nur staunen, wie Gott immer wieder sein Wort wahr macht und so haben wir uns schon kurz nach unserer Ankunft wie zu Hause fühlen dürfen!

Von Miriam und Aaron Graser wurden wir zunächst ein wenig in die „kanadische Kultur“ eingeführt, sowie mit dem Stadtleben, dem U-Bahn System, unserem Weg zur Schule usw. bekannt gemacht. Das war eine riesige Hilfe, um in dem "Großstadtdschungel" zu überleben.

 

 

Toronto ist wirklich eine besondere Stadt. Egal wann und wo: Man kann nahezu überall auf nur einen Blick Menschen von allen fünf Kontinenten sehen. Im Hinblick auf Nationalitäten, Hautfarben und Kulturen ist uns wohl hier wie nirgendwo sonst ein Vorgeschmack darauf gewährt, wie es einmal im Himmel sein wird.

Was macht ihr eigentlich in Toronto?!

 

Zu aller erst sind wir von montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr in der Sprachschule um uns auf den TOEFL-Test Ende November vorzubereiten. Mancher mag es kaum glauben, aber es macht richtig Spaß, mal wieder die Schulbank zu drücken und Englisch zu lernen. Nach bestandenem Test wollen wir uns dann für den im Januar startenden TESL-Kurs (Teaching English as a Second Language) anmelden, der uns ermöglicht, in fast allen (asiatischen) Ländern der Erde Englisch zu unterrichten.

In unserer freien Zeit sind wir zudem in verschiedenen Projekten dabei. Ehrenamtlich helfen wir beispielsweise in einer philippinischen Gemeinde mit, die Donnerstagabends eine „Suppenküche“ für Obdachlose anbietet und am Freitag unterstützen wir die Jugendarbeit der Gemeinde.

Ein ganz besonderes Anliegen ist uns das „Adam House“. Am kommenden Sonntag dem 19. Oktober 2014, ist Johanna kurzfristig für einen Wohltätigkeitslauf eingesprungen. Hierbei geht es um die Unterstützung des Flüchtlingshauses "Adam House" in Toronto. Das "Adam House" hat seit dem Jahr 2002 1800 Flüchtlinge aufgenommen und begleitet.

Bitte unterstützt das "Adam House" indem ihr Johanna ́s Lauf sponsert. Alle Spenden erhalten eine offizielle Steuerbescheinigung per Post oder Email. Alles weitere findet ihr unter:

 

http://adamhouse.org/home!

0 Kommentare

Gehet hin...

Vom 19. bis 21. September  wurde in Küps (Oberfranken) das 50jährige Bestehen des „Küpser Missionskreises“ (Johannas Heimatgemeinde) gefeiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden wir als Missionare ausgesandt.

 

In Matthäus 28, 18-20 heißt es: „Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“

 

Die meisten deutschen und englischen Bibelübersetzung gehen an dieser Stelle (sh. fett markiertes) ein bisschen zügig über den zugrunde liegenden Text und formulieren das erste Verb als Befehl (Geht hin...!), obwohl nur ein Verb im Imperativ formuliert wurde: Macht zu Jüngern.

 

Man wird dem griechischen Text gerechter, wenn man den Satz wie folgt übersetzt: „Wo immer ihr hingeht, macht zu Jüngern alle Völker, sie taufend.... lehrend.....“

 

Wo immer ihr hingeht - gemessen daran, haben wir Gemeinden in Deutschland einen relativ kleinen Wirkungsradius. In Jesu Aufforderung ging es aber doch um „alle Völker“! Aus diesem Grund wurden schon von den ersten Christen Menschen ausgesandt, die Botschaft Jesu weiter zu tragen, als es den meisten möglich war (bspw. Apostelgeschichte 13). 

 

Wir dürfen nun „stellvertretend“ für den Küpser Missionskreis in die weite Welt gehen, während unsere Geschwister in Deutschland, jeder an dem Platz, an dem er ist, Jesu Aufforderung nachkommt und davon erzählt, wie Gottes Verheißungen der Propheten wahr geworden sind und wir Frieden mit Gott haben können.

0 Kommentare

Eine bewegende Zeit liegt hinter uns...

Israel

Ursprünglich waren wir als Helfer für ein christliches Jugendcamp am See Genezareth angefragt worden. Aufgrund des Konfliktes mit der Terrororganisation Hamas wurden allerdings einige der Organisatoren zum Reservistendienst im Militär eingezogen und so wurde das Jugendcamp kurzfristig abgesagt. Eine Stornierung des Fluges war nicht möglich und da unsere Freunde aus Israel die Situation als nicht bedenklich einstuften, flogen wir trotz der Unruhen ins Land.

 

Bei Freunden untergebracht, genossen wir die Zeit am Strand von Netanya, besuchten die von Touristen relativ freien Orte wie Jerusalem, das Tote Meer und Eilat. Es war eine tolle Zeit. Der Ausfall des Jugendcamps war selbstverständlich schade, aber wir stellen rückblickend fest, dass es gut tat, nach langer Zeit schlicht und einfach mal Urlaub zu machen und wir die Erholung gebraucht haben.

 

Serrahn

Zurück in Deutschland ging es gleich weiter zu einer Familienfreizeit des Küpser Missionskreises in Serrahn an der mecklenburgischen Seenplatte. Die Freizeit hatte für Johanna eine besondere Bedeutung, denn vor genau fünf Jahren hatte hier ihr Neuanfang mit Jesus begonnen. Es gab viele Momente die Johanna daran erinnerten was sie hinter sich lies und wie Gott alles neu machte. Erstaunlich, was innerhalb der letzten fünf Jahre alles passiert ist: Neues Leben, Hochzeit, Mission…

 

Wir genossen die Gemeinschaft, konnten geistlich auftanken und hatten viel Freude am Haus und seiner Umgebung.

Rastede

Nach der Freizeit ging es gemeinsam mit Christians Familie nach Rastede. Hier sollte das erste große Folkers-Treffen seit über 40 Jahren stattfinden. Für Johanna war es schön, den „Folkers-Clan“ mal kennenzulernen und Christian freute sich, nach langer Zeit endlich die Verwandtschaft wieder zu sehen und teilweise überhaupt zum ersten Mal zu treffen.

 

Besonders spannend war die „Nachhilfe“ in Ahnenkunde, das Wiederauftauchen eines lange verschollen geglaubten Folkers-Stammbaumes und zu erfahren, was im Leben der Verwandten so passiert (ist).

 

Es war ein wunderschöner Tag und wir freuen uns schon auf das nächste Treffen, das aller Voraussicht nach keine 40 Jahre brauchen wird.

Bad Liebenzell

Gerade sind wir in Bad Liebenzell. Christian hatte am Montag sein Abschlusskolloquium gehabt, am Freitag findet die Absolvierungsfeier statt und am Sonntag werden wir am Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission eingesegnet. 

0 Kommentare

Reach14

Vom 10. bis zum 14.08.2014 waren wir mit ‟Teens in Mission” (Jugendarbeit der Liebenzeller Mission) auf dem Vorbereitungskongress von Reach14. Diesmal fand der Kongress mit ca. 120 Personen in Sangershausen/Riedstadt in Sachsen-Anhalt statt.

 

‟Reach” ist eine evangelistische Sommerfreizeit, in der Jugendliche im Alter von 14-21 auf dem Vorbereitungskongress geistliche Impulse, Seminare und Workshops besuchen, um sich anschließend in Jugendarbeiten von Gemeinden in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg Vorpommern und Hessen zu investieren.

 

Wir waren dieses Jahr als Mitarbeiter dabei und es hat uns gefreut zu sehen, wie sich junge, von Gott begeisterte Menschen auf den Weg machen, um anderen die frohe Botschaft zu bringen, dass wir durch Jesus Frieden mit Gott haben können.

0 Kommentare

Filmdreh

Heute war ein aufregender Tag in Bad Liebenzell. Für unsere Einsegnung am Herbstmissionsfest am 14. September in Bad Liebenzell wurde ein kurzer Klipp gedreht.

 

Wenn Ihr mehr erfahren wollt, dann kommt doch einfach auf dem Herbstmissionsfest vorbei.

 

 

 

Wir freuen uns schon, den ein oder anderen von Euch dort noch mal vor unserem Flug nach Kanada zu treffen.

0 Kommentare

Norddeutschland

Von Oettingen aus sind wir jetzt erst mal nach "Nirgendwo" gezogen :). Es ist irgendwie noch komisch kein offizielles "Zuhause" mehr zu haben, aber noch genießen wir die Freiheit.

Ein paar übriggebliebene Kisten haben zunächst mal nach Minden gebracht. Dort angekommen besuchten wir gleich ein paar Freunde an verschiedenen Orten und schoben sogar einen Tagestrip an die Nordsee ein.

0 Kommentare

Aus den Augen aus dem Sinn

Es ist unfassbar: Trotz ausmisten, weggeben und sogar wegwerfen haben wir immer noch so viele Sachen. Beim Aussortieren habe ich eine interessante Beobachtung gemacht.

 

Wir besitzen so viel, aber die wenigsten Dinge gebrauchen wir wirklich ständig.

Schaut Euch mal zuhause um!

 

Das nächste, das uns bei der Betrachtung auffiel, war, dass wir für alles eine Kategorie haben:

„Sieht schön aus“

„Könnt ich vielleicht irgendwann noch mal gebrauchen“

„Damit verbinde ich doch so schöne Erinnerungen“

„Das hab ich mal geschenkt bekommen“

„Das hat mal richtig viel Geld gekostet“

 

Dann gibt es da noch die Kategorie: „Aus den Augen aus dem Sinn“

Man hatte ganz vergessen, dass man es besitzt und wenn man dann wie wir am Ausmisten ist, denkt man sich beim Wegwerfen nur: „Hätte ich es doch mal benutzt…!“

Es waren Kleider oder Parfum dabei die auf einen besonderen Anlass gewartet haben, aber dieser Tag kam bis zu deren „Entledigung" nicht mehr.

 

In einem Artikel über 5 Dinge, die Menschen am Sterbebett am Meisten bereuensagte keiner „er wünschte, er hätte mehr gekauft oder besessen“ keinen einzigen.

 

Das ist mir in zu einem wertvollen Bild geworden:

 

Gott hat uns so viele Zusagen und Verheißungen, Herausforderungen und Grenzen gegeben, damit wir für jede Situation gewappnet sind, doch wie viele von ihnen haben wir wirklich auf dem Schirm? Nehmen wir sie in Anspruch? Welche gibt es überhaupt?

0 Kommentare

letzter Abend mit den Jungs....und letzter Abend mit den Mädels

Unterschiedlicher könnte ein Abend fast nicht verlaufen.... :)

0 Kommentare

Packen, aussortieren, weggeben, wegwerfen...

So oder so ähnlich schaut es gerade bei uns aus...
0 Kommentare

Wasserspiele

Leider unsere letzte Kinderstunde im Bezirk Oettingen, dafür aber mit jeder Menge Spaß.

 

Wir werden Euch vermissen - Es war schön mit Euch!

0 Kommentare

Wow...was für ein Tag...

Verabschiedung in Oettingen

 

Vielen Dank an alle, die uns an diesem Tag begleitet haben!

 

Es war ein wunderschöner Tag, auch wenn eingie Tränen flossen.

0 Kommentare

Rundbrief verschickt

Hoffe Ihr habt Freude an unserem Rundbrief?
Gerne könnt Ihr hier auch ein kleines Feedback hinterlassen.
Freuen uns von Euch zu hören!

1 Kommentare

Endlich ist es soweit...

...und wir können Euch unsere gemeinsame Homepage vorstellen.

 

Wir möchten Euch auf diesen Seiten über Aktuelles auf dem Laufenden halten und wünschen Euch viel Freude beim Stöbern.

3 Kommentare