In Gedanken

In den letzten Wochen gab es nicht wirklich etwas zu berichten. Unser Alltag hat uns wieder und wir sind jeden Tag daran unsere Sprachkenntnisse im Indonesischen zu verbessern.

 

Heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass Nabeel Qureshi ("Allah gesucht, Jesus gefunden") nicht mehr unter uns ist. Einerseits wissen wir, dass er nun nicht mehr leiden muss und sein Ziel erreicht hat und doch ist der Verlust eines so gesegneten Menschen, der so viele Menschen (inklusive uns) bewegt hat, schmerzhaft.

 

Ausgerechnet heute fiel mir das Buch "Das Tagebuch von Jim Elliot" in die Hand und ich fing an darin zu lesen. Auch er liebte Jesus und war bereit sein ganzes Leben in den Dienst Gottes zu stellen - und auch er starb jung. Eines der eindrücklichsten Zitate aus seinem Tagebuch sind:

 

Gott, ich bitte dich, entzünde diesen nutzlosen Reisig meines Lebens, damit ich für dich brenne. Verzehre mein Leben, mein Gott, denn es gehört dir.

 

Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, damit er gewinnt, was er nicht verlieren kann.

 

Durch Nabeel und Jim wurden wir heute wieder neu daran erinnert welch ein Windhauch doch unser kleines Leben ist und dazu ermutigt, uns Gott wieder neu in allen Bereichen unseres Lebens hinzugeben, koste es was es wolle!