Gehet hin...

Vom 19. bis 21. September  wurde in Küps (Oberfranken) das 50jährige Bestehen des „Küpser Missionskreises“ (Johannas Heimatgemeinde) gefeiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden wir als Missionare ausgesandt.

 

In Matthäus 28, 18-20 heißt es: „Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“

 

Die meisten deutschen und englischen Bibelübersetzung gehen an dieser Stelle (sh. fett markiertes) ein bisschen zügig über den zugrunde liegenden Text und formulieren das erste Verb als Befehl (Geht hin...!), obwohl nur ein Verb im Imperativ formuliert wurde: Macht zu Jüngern.

 

Man wird dem griechischen Text gerechter, wenn man den Satz wie folgt übersetzt: „Wo immer ihr hingeht, macht zu Jüngern alle Völker, sie taufend.... lehrend.....“

 

Wo immer ihr hingeht - gemessen daran, haben wir Gemeinden in Deutschland einen relativ kleinen Wirkungsradius. In Jesu Aufforderung ging es aber doch um „alle Völker“! Aus diesem Grund wurden schon von den ersten Christen Menschen ausgesandt, die Botschaft Jesu weiter zu tragen, als es den meisten möglich war (bspw. Apostelgeschichte 13). 

 

Wir dürfen nun „stellvertretend“ für den Küpser Missionskreis in die weite Welt gehen, während unsere Geschwister in Deutschland, jeder an dem Platz, an dem er ist, Jesu Aufforderung nachkommt und davon erzählt, wie Gottes Verheißungen der Propheten wahr geworden sind und wir Frieden mit Gott haben können.

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