Aus den Augen aus dem Sinn

Es ist unfassbar: Trotz ausmisten, weggeben und sogar wegwerfen haben wir immer noch so viele Sachen. Beim Aussortieren habe ich eine interessante Beobachtung gemacht.

 

Wir besitzen so viel, aber die wenigsten Dinge gebrauchen wir wirklich ständig.

Schaut Euch mal zuhause um!

 

Das nächste, das uns bei der Betrachtung auffiel, war, dass wir für alles eine Kategorie haben:

„Sieht schön aus“

„Könnt ich vielleicht irgendwann noch mal gebrauchen“

„Damit verbinde ich doch so schöne Erinnerungen“

„Das hab ich mal geschenkt bekommen“

„Das hat mal richtig viel Geld gekostet“

 

Dann gibt es da noch die Kategorie: „Aus den Augen aus dem Sinn“

Man hatte ganz vergessen, dass man es besitzt und wenn man dann wie wir am Ausmisten ist, denkt man sich beim Wegwerfen nur: „Hätte ich es doch mal benutzt…!“

Es waren Kleider oder Parfum dabei die auf einen besonderen Anlass gewartet haben, aber dieser Tag kam bis zu deren „Entledigung" nicht mehr.

 

In einem Artikel über 5 Dinge, die Menschen am Sterbebett am Meisten bereuensagte keiner „er wünschte, er hätte mehr gekauft oder besessen“ keinen einzigen.

 

Das ist mir in zu einem wertvollen Bild geworden:

 

Gott hat uns so viele Zusagen und Verheißungen, Herausforderungen und Grenzen gegeben, damit wir für jede Situation gewappnet sind, doch wie viele von ihnen haben wir wirklich auf dem Schirm? Nehmen wir sie in Anspruch? Welche gibt es überhaupt?

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